Jeder der mit integrierten Schaltungen oder Mikrocontrollern arbeitet und mit der Außenwelt kommunizieren möchte, kennt das Problem: Die RS232-Pegel der seriellen Schnittstelle des PC (+/-10V) würden die Bausteine mit CMOS-Pegel grillen, und die +5V reichen dem PC meist nicht um sicher als „High“ erkannt zu werden. Abhilfe schafft hier der MAX232, ein schon recht betagter aber dennoch immer wieder verwendeter Baustein zum Wandeln der Pegel. Glücklicher Weise braucht er kaum Hühnerfutter drumherum: 5 Elko's und ein Blockkondensator (auf den man auch noch verzichten könnte) machen ihn glücklich.
Mein Entwicklungsboard (Pollin ATMEL Evaluations-Board) bringt diesen Baustein bereits mit, aber manche Schaltungen entwickel und teste ich abseits des Boards einfach auf dem Steckbrett. Bisher habe ich dann doch immer das Entwicklungsboard herangezogen, um den MAX232 und die serielle Schnittstelle darauf zu nutzen, lästig und vor Allem platzrauben auf dem eh immer viel zu kleinen Schreibtisch. Also musste ein kleiner Adapter her, am Besten direkt mit passenden Pin-Headern auf der Unterseite um ihn direkt auf's Steckbrett stöpseln zu können, und einer 9pol. D-Sub Buchse für das serielle Kabel zum PC.
Mit einem Reststück Streifenrasterplatine (10×11 Löcher), 5 10nF Elkos, einem 100nF Kerko und einer D-Sub Buchse mit Lötkelchen war das Ding dann auch in weniger als 30 Minuten fertig. Extrem klein, aber auch extrem Praktisch.